Citrix Workspace App 1812 virtual Monitor

Soeben machte mich mein Notebook auf das Workspace App 1812 Update aufmerksam. Download gestartet, Update der Workspace App durchgeführt und Change Log gelesen.

Was stelle ich fest? Zum Einen gibt es jetzt eine DPI-Anpassung unter Windows 10 (DPI matching on Windows 10) und zum Anderen können jetzt virtuelle Monitore (Virtual display layout) in der Workspace App 1812 definiert werden. Das ist ganz praktisch für 4K Monitore mit recht hoher Auflösung.

Virtual display layout
This feature lets you define a virtual monitor layout that applies to the remote desktop and to virtually split a single client monitor into up to eight monitors on the remote desktop. You can configure the virtual monitors on the Monitor Layout tab in the Desktop Viewer. There, you can draw horizontal or vertical lines to separate the screen into virtual monitors. The screen is split according to specified percentages of the client monitor resolution.


You can set a DPI for the virtual monitors that is used for DPI scaling or DPI matching. After applying a virtual monitor layout, resize or reconnect the session.

This configuration applies only to full-screen, single-monitor desktop sessions, and does not affect any published applications. This configuration applies to all subsequent connections from this client.

DPI matching on Windows 10

DPI matching allows the Windows 10 desktop session to match the DPI of the endpoint when using Citrix Workspace app for Windows.

https://docs.citrix.com/en-us/citrix-workspace-app-for-windows/about.html

Um einen virtuellen Monitor zu erstellen, genügt es eine Verbindung mit dem virtuellen Desktop / einer Server Session herzustellen und im Desktop Viewer (der schwarzen „Verbindungsleiste“) in die Einstellungen zu wechseln und dort den Reiter „Bildschirmlayout“ zu wählen. Dort lässt sich der Desktop / die Desktop Session dann horizontal und / oder vertikal in bis zu acht virtuelle Monitore unterteilen. Nachdem die Unterteilung erfolgt ist, muss die Desktop Session neu gestartet werden oder vom Fenster in den Vollbildmodus gewechselt werden.

Ho-Ho-Homelab Update – Cloudia 2.0

Da war der kleine Jan ja scheinbar sehr lieb diese Jahr. Das Christkind hatte doch tatsächlich ein neues Mainboard, RAM und CPU für sein Homelab im Gepäck.

Bisher steckte ein Intel Xeon E3-1220 3100 mit 32GB RAM aus jeweils vier G.Skill RipJawsX 8GB Modulen im ASRock Z68 PRO3 GEN3 in der guten alten „Cloudia 1.0“ und verrichtete knapp 4 Jahre treue Dienste als Homelab.

Zwischenzeitlich habe ich immer mal wieder verschiedene Tests in Azure aufgebaut, wobei das trotz des Visual Studio Premium mit MSDN Abos vorhandene Guthaben leider seltenst einen Monat ausreichte. Daher wurde der Entschluss gefasst in „Cloudia 2.0“ zu investieren! 🙂

Übrig geblieben ist ein Fractal Design Core 3000 bk ATX Gehäuse sowie das be quiet! STRAIGHT POWER E9 400W Netzteil. Hinzugesellt haben sich ein AMD Ryzen 1700 mit 8x 3GHz sowie 64 GB RAM (bestehend aus je vier 16GB G.Skill Aegis Riegeln) und erneut ein Asrock Mainboard (A320M Pro4). Das Betriebssystem (derzeit der Citrix Hypervisor 7.6) vergnügt sich auf einer 240GB WD Green M.2 SSD und als Massenspeicher dient eine 1000GB HP EX920 M.2 PCIe 3.0 x4 32Gb/s SSD.

Aufgabe Optimize Start Menu Cache Files entsorgen

Grade hat mich ein Kunde auf einen geplanten Task „Optimize Start Menu Cache Files“ auf seinen Servern aufmerksam gemacht (und hatte keine Lust (mehr) diese (immer wieder) händisch zu löschen).

Geplante Aufgabe „Optimize Start Menu Cache Files“ auf einem Remotedesktop Session Host

Um den Admin des Kunden von dieser nervigen Aufgabe zu befreien haben wir flott ein PowerShell Script geschrieben, welches die „Optimize Start Menu Cache Files“ Aufgaben auf allen Terminal Servern entfernt. Zusätzlich wird das Script auf einer Verwaltungsworkstation periodisch ausgeführt.

foreach ($TServer in (Get-ADComputer -Filter 'Name -like "T*"' -SearchBase "Distinguished Name der OU mit den Servern")) {
    Invoke-Command -ComputerName $TServer.DNSHostName -ScriptBlock { 
        Get-ScheduledTask | where { $_.TaskName -like "Optimize Start Menu Cache Files*" } | Unregister-ScheduledTask -Confirm:$false
    }
}

Eine Alternative zum PowerShell Script is es, einfach das Anpassen des Startbildschirmes für die Server per Gruppenrichtlinie zu deaktivieren. Jetzt noch die evtl. spannende Frage, was macht der Task eigentlich?

Macht der Benutzer Änderungen am Startbildschirm wird diese Aufgabe erstellt und startet sobald die Sitzung des Benutzers im Leerlauf (Idle) ist. Wenn die Aufgabe läuft werden diese Änderungen optimiert. Im Anschluss deaktiviert sich der Task und wird erst wieder aktiviert, sobald der User erneute Ändeurngen am Layout vornimmt.

Das Löschen ist allerdings überwiegend kosmetisch. Wirkliche Performance geht dadurch nicht verloren.